besiege deinen inneren Schweinehund

Endlich ist der Frühling eingekehrt. Wie ich den Duft und die Temperaturen des Frühlings liebe. In Wien ist er mir sogar etwas lieber als der Sommer, da die Temperaturen für den Alltag genau richtig sind – nicht zu heiß und auch nicht zu kalt. Mit dem Eintreffen des Frühlings steigt auch meine sportliche Motivation. Aber ich denke, da geht es nicht nur mir so. Nicht umsonst werden nach dem Jahreswechsel im ersten Quartal des Jahres die Begriffe „low carb“ und „fitness“ häufiger gegoogelt als sonst.

Doch wäre da nicht dieser innere Schweinehund. Aber hat man ihn mal überwunden, rennt es wie von selbst. Der Weg in die Laufschuhe wird auf einmal ohne viel Jammerei beschritten. Und plötzlich ist der 10. Kilometer doch nicht so übel. Doch wie besiege ich diesen lästigen inneren Schweinehund? Meine drei Regeln, die mir persönlich helfen:

besiege deinen inneren Schweinehund

// Jacke: Peak Performance // Weste: Peak Performance // Hose: Peak Performance // Schuhe: Esprit (siehe hier ähnliches Modell)

Regel Nr. 1: Kopfsache – denke positiv und sei optimistisch

Diese Regel sollten wir uns in jeder Lebenslage vor Augen halten. Denn mit dieser Regel im Hinterkopf, lässt sich jede Challenge mit Bravour meistern. Jede Herausforderung beginnt im Kopf. In Wahrheit ist man selbst der einzig wahre Gegner – egal, ob es dabei um das Projekt „Abnehmen“ geht oder um die erste Gerichtsverhandlung von der man glaubt, man würde sie vermasseln oder eine Präsentation vor vielen Menschen, bei der man Angst hat sich zu versprechen. Ok, ganz ehrlich: Was passiert schon, wenn man sich verredet oder kurz den Faden während der Präsentation verliert? Nichts! Ist im ersten Moment etwas unangenehm, aber in Wahrheit sind wir alle nur Menschen, die Fehler machen. Und man wäre nicht der erste Mensch auf Erden, der bei einer Präsentation einen Versprecher geleistet hat. Wenn man sich aber bereits vor der Challenge einredet: „Oh Gott, ich kann das nicht! Ich werde es vermasseln!“ Ja, genau dann passiert es, weil man im Kopf nicht frei ist und man sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kann. Eh klar, wie soll man da während einer Präsentation locker bleiben, wenn einem andauernd kontraproduktive Gedanken durch den Kopf schwirren. Gleich verhält es sich mit dem Sport. Wenn man sich ständig einredet „Ich kann das nicht!“, ja, dann kann man es auch nicht. Man muss die Dinge gelassener angehen. Ich weiß, dass klingt so einfach, ist es aber absolut nicht. Ich kann immer wieder mich als gutes Beispiel hernehmen: Vor ca. 8 Jahren wollte ich unbedingt 3-4 Kilo abnehmen. Dieser Wunsch ging über Jahreeee. Ich war zwar nicht dick, aber die 3-4 Kilo haben mich einfach gestört, weil sie sich genau dort niedergelassen haben, wo es mir überhaupt nicht gepasst hat. Ich habe streng darauf geachtet was ich esse und war mit meinen Gedanken immer bei dieser einen Sache, weshalb es mir schwer fiel nicht an Süßigkeiten oder an das Essen im Allgemeinen zu denken. Was glaubt ihr ist passiert? In dieser Zeit habe ich es nicht geschafft, weil die gesunde Ernährung ging vielleicht für ein paar Tage oder manchmal sogar einige Wochen gut, aber dann hatte ich wieder einen Heißhunger auf Schokolade und schwups war die komplette Tafel im Nu weg. Als ich dann plötzlich begonnen habe mich nicht zu sehr auf das Thema zu verbeißen („was esse ich jetzt genau“, „wie viele Kalorien hat das jetzt genau“) und gelassener an die Sache herangegangen bin, waren plötzlich 7 Kilo weg und sind sie seitdem auch geblieben. Ich habe meinen Süßigkeitenkonsum zwar reduziert, habe aber nicht komplett darauf verzichtet. Außerdem habe ich meine Ernährung damals nicht komplett auf gesund umgestellt, sondern ausgewogen gegessen. Somit nicht komplett auf ungesundes Zeug verzichtet. Man muss ja nicht unbedingt Gemüse und Fisch essen um abzunehmen, man kann auch ein leckeres Schnitzel essen und eben statt dem Reis Gemüse wählen. Und anstelle von 3 Kugeln Eis eben nur eine Kugel essen und so weiter. Im Prinzip ist es eine einfache Rechnung, bei der man sogar auf nichts verzichten müsste: Der Kalorienverbrauch muss höher sein, als die Kalorienzufuhr. Da könnte man sich genauso jeden Tag von Kartoffeln ernähren. Hat man jeden Tag ein Minus an Kalorien wird man abnehmen. Ob die reine Kartoffelernährung nahrhaft ist und was sie mit der Gesundheit tut, ist wieder eine andere Sache. :-)

So, jetzt bin ich aber etwas abgeschweift. Was ich damit sagen möchte: Dein innerer Schweinehund ist nichts anderes als dein schlechtes Gedankengut. Du kannst alles erreichen, nur wenn du willst. Du möchtest den Marathon laufen? Du kannst das! Steh auf und sag zu dir selbst: „Ich schaff das!“. Du willst einen durchtrainierten Körper, wie ein Victoria Secret Model haben? Dann steh auf und starte. „Aber die haben doch viel mehr Zeit als ich! Ich muss so viel arbeiten!“ Schluss mit den Ausreden! Es geht, nur wenn man will.

Regel 2: Kleine Ziele setzen – beginne langsam und starte durch

Wenn der innere Schweinehund bei mir Heim kehrt, versuche ich mir immer ein kleines Ziel zu setzen, um wieder auf die Motivationsschiene zurückzufinden. Das kleine Ziel kann alles sein – von „ich möchte im nächsten Monat 2-3 Kilo abnehmen!“ oder „Ich möchte beim Women`s Run in Wien den 10-Kilometerlauf wagen“ bis „ich möchte einen Six Pack haben!“ Der Mensch braucht ein Ziel vor Augen um voran zu kommen. Jedoch sollte man sich zu Beginn ein kleines und realistisches Ziel setzen, um sich den Start zu erleichtern.

Regel 3: Disziplin – ohne Fleiß kein Preis

Hat man seine Routine gefunden und den inneren Schweinehund besiegt, muss man am Ball bleiben. Aber ich finde, sobald man dieses Stadium erreicht hat, geht es irgendwie von selbst. Mir hilft es am Ball zu bleiben, wenn ich eine weitere Person habe, die mich pusht und umgekehrt. Mit meinem Freund funktioniert das immer sehr gut. 80 % meiner sportlichen Aktivitäten verbringen wir gemeinsam. So bleibt man fit und verbringt trotzdem viel Zeit miteinander. Und da Laufen sowieso nicht meine  Sportart Nummer 1 ist, sondern ich zb lieber Tennis spielen gehe oder ab und zu auch Badminton (unglaublich, wie man sich da auspowern kann) oder Volleyball spielen gehe, sind weitere Personen sowieso ein Muss.

Um natürlich langfristig am Ball bleiben zu können, ist es wichtig für sich selbst Sportarten zu finden, die einem Spaß machen, und zudem seine eigene Routine für sich zu entdecken. Ansonsten nimmt die Motivation wieder sehr schnell ab. Ich zB bin ein absoluter Ballsportmensch. Ich könnte stundenlang in der Halle verbringen und Tennis oder Hallenvolleyball spielen ohne, dass es mir nur eine Sekunde langweilig wird. Im Sommer tausche ich die Halle gerne gegen den Beachvolleyballplatz aus. Außerdem liebe ich die Natur. Das Gefühl, wenn man nach etlichen Stunden den Berg erreicht hat ist gigantisch und wer glaubt wandern ist für Weicheier hat falsch gedacht. Dabei kann man sich so ordentlich auspowern, wenn man zügig geht. Übrigens könnt ihr auf den Fotos meine neue Wanderausrüstung begutachten. Jacke, Fleece-Weste und Softshellhose sind von Peak Performance. Die Schuhe habe ich bei Esprit entdeckt.

Mehr zum Thema Trekking könnt ihr auf Advize nachlesen.

Wie besiegst du deinen inneren Schweinehund?

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*in netter Zusammenarbeit mit Advize