bloggerreihe – saisonales kochen

Wir – 8 Bloggerinnen – hatten Lust den Kochlöffel für euch zu schwingen. Was dabei rausgekommen ist? Eine Bloggerreihe über das Thema „Saisonales Kochen“. Viel Spaß beim Nachkochen.

In Zeiten der Globalisierung ist es möglich geworden Produkte aus allen Bereichen der Welt verfügbar zu machen. Dabei spielt die Jahreszeit keine Rolle. Durch weltweiten Transport finden so nicht saisonale Produkte nach Österreich. Aus diesem Grund wird man bei uns auch Erdbeeren im Winter in den Supermarktregalen vorfinden. Habt ihr schon mal Sommererdbeeren mit Wintererdbeeren verglichen? Geschmacklich können die Wintererdbeeren den Sommererdbeeren absolut nicht das Wasser reichen. Ich finde sie schmecken komplett wässrig und neutral. Würden sie nicht wie Erdbeeren aussehen, würde man kaum glauben, dass man gerade in eine Erdbeere beißt.

Saisonales KochenWer auf eine saisonale Küche viel wert legt, wird den Unterschied schmecken. Obst und Gemüse das saisonal angebaut und geerntet wird, ist natürlich, frisch im Geschmack und voller Vitamine, da der Transportweg zum Kunden kurz gehalten wird. Das bedeutet wiederum, dass nicht saisonales Gemüse und Obst durch den langen Transportweg nicht mehr frisch und nährstoffreich auf unserem Teller landet. Nicht saisonale Produkte, die ihren Weg direkt aus Österreich in die Supermarktregale machen, werden in Gewächshäusern unter schlechten Bedingungen gewachsen, was für unsere Gesundheit nicht förderlich ist. Egal, ob langer Transportweg aus dem Ausland oder beheiztes Gewächshaus im Winter, um nicht saisonale Produkte im Winter wachsen zu lassen – die Umwelt leidet immer mit. Ihr seht – saisonales Kochen hat mehrere Vorteile.

Wer genau wissen möchte, wann welche Produkte Saison haben, sollte sich diesen Kalender mal genauer ansehen. Im Mai werdet ihr dort Gemüse und Obst, wie zB Spargel, Mangold, Erdbeeren (ooooh, wie ich mich schon darauf gefreut habe), Kartoffeln, Spinat etc, vorfinden.

Saisonales Kochen

Und nun zu meinem Rezept. Ich habe mich für eine Spargeltarte entschieden.

Zutaten:

250g Mehl

125g Butter

1 Ei

500g grüner Spargel

4 Kartoffeln

1 Zitrone

frische Petersilie

Pinienkerne

Pfeffer & Salz

Muskatnuss

Olivenöl

150g Crème Fraîche (für eine vegane Alternative – 200g Tofu, 120ml Sojamilch, 100ml Olivenöl, 1/2 TL Salz, 1 EL Zitronensaft in den Mixer geben und cremig fein pürieren. Anschließend sofort kalt stellen)

Zubereitung:

– Mürbteig: Mehl, Salz, Pfeffer, Ei und Butter in eine Schüssel geben und ordentlich durchkneten. Den Teig anschließend in eine Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

– Die holzigen Enden vom grünen Spargel wegschneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel kurz anbraten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

– Kartoffel in der Zwischenzeit in kleine Scheiben schneiden und in kochendes Wasser geben. 10-15 Minuten köcheln lassen.

-Die Petersilie hacken, unter die (Tofu-)Crème Fraîche heben und mit etwas Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

– Den fertigen Mürbeteig ausrollen und in eine eingefettete Form geben.

– Die (Tofu-)Crème Fraîche auf dem Teig verteilen, die Kartoffelscheiben platzieren und den Spargel reihenweise darüberlegen. Mit etwas Zitronensaft und Olivenöl beträufeln und für ca. 30-35 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen schieben.

– Nach der Backzeit die Spargeltarte mit Pinienkernen bestreuen.

Spargeltarte

Spargeltarte

Hier geht es zu den Rezepten der anderen Bloggerinnen:

Montag: Vienna Fashion Waltz

Dienstag: Dedicatedto

Mittwoch: Yellowgirl 

Donnerstag: Pixi mit Milch

Freitag: Bowsessed

Samstag: Mrs Flury

Sonntag: Food Freshion

  • Comments

  • avatar
    Anja

    Hej Tina!
    Ich liebe Spargel!! Liebeliebeliebe!!! Dein Rezept sieht wirklich lecker aus!! Liebe Grüße, Anja

  • avatar
    Barbara

    Ich finde die Idee zu der Reihe ganz, ganz großartig! :-)

  • avatar
    Kathi

    Oh mann, schaut das gut aus! Werd heut Abend auch Spargel essen und freu mich schon soo! ;)

    lg, Kathi
    http://www.ilvieebella.com

  • avatar
    Kerstin

    Ich komme zwar gerade erst vom Essen aber das sieht so lecker aus jetzt bin ich wieder hungrig. Ich finde die Idee für die Reihe wirklich super, saisonales und regionales Kochen ist so wichtig und die Sachen schmecken sowieso immer besser wenn man sie frisch vom Feld bekommt ;)

    Hab eine wundervolle Woche.
    Love from Graz,
    Kerstin

    https://missgetaway.wordpress.com

  • Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

TOP