koh.samui.part.1.

fun on the beach

Spät aber doch, gibt es einen weiteren Thailandbeitrag. Wie ihr euch vielleicht noch erinnern könnt, verbrachte ich im Juli einige Wochen in Thailand – 10 Tage davon in Koh Samui.

Mit einer Fläche von 232 km² ist Koh Samui die drittgrößte Insel Thailands. Sie besteht aus mehreren Inselteilen – Lamai, Maenam, Bophut, Big Buddha Beach, Chaweng Beach etc. Vor Reiseantritt recherchierte ich ein wenig im Internet herum, da wir nicht genau wussten, für welchen Inselteil wir uns genau entscheiden sollten. Die meisten Artikel schwärmten von dem Chaweng Beach – dem größten Strandteil der Insel. Die Autoren beschrieben ihn mit den Worten „wunderschöner weißer Sandstrand“, „klares Wasser“, „viele Palmen“. Klingt doch vielversprechend, oder? Somit fiel die Entscheidung sofort auf Chaweng Beach. Auch die Suche nach dem passenden Hotel verlief sehr schnell. Das Nora Buri Resort und Spa war perfekt.  Yes, die Reise konnte losgehen.

nora buri resort koh samui

nora buri resort koh samui

Das Hotel war perfekt. Ich mein – seht euch doch bitte mal diesen Pool an. Traumhaft oder? Auch das Zimmer war – wow! Groß, geschmackvoll eingerichtet. Alles war top!

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nora buri resort koh samui

nora buri resort ko samui

Wenn da doch nur nicht dieses eine „kleine“ Problem wäre.

Am ersten Tag begaben wir uns sofort Richtung Strand. Voller Euphorie setzten wir uns auf die Terrasse, um die wunderschöne Aussicht zu genießen und genehmigten uns zunächst einmal einen Kaffee bevor es in`s Wasser ging. Jedoch am Strand angekommen, war ich etwas verwirrt und eine bestimmte Frage ließ mich einfach nicht los – warum schwimmt niemand im Meer? Ist doch komisch oder? Alle lagen in ihren Liegen am Pool. Mein Freund und ich sahen uns an und wussten sofort: Irgendetwas ist doch faul! Als ich den Kellner ganz ungeniert fragte, warum denn niemand im Meer schwimmt, antwortete er: „It´s because of the rocks!“ Hm Steine?! Welche Steine?! Als ich meinen ersten Schritt in`s Wasser wagte, war alles klar – riesige spitze Steine befanden sich am Meeresboden. Man konnte sich kaum einen Schritt in`s Wasser begeben. Oh nein! Das kann doch nicht sein? So sehr hab ich mich auf Strand, Meer und Sonne gefreut und jetzt sowas. Ich muss euch sagen, obwohl das Hotel ein Traum war, waren wir etwas enttäuscht. Ein Strandurlaub ohne Meer – da fehlt doch was, oder?!

Vollbepackt mit Optimismus, da wir uns den Urlaub auf keinen Fall vermiesen lassen wollten, versuchten wir das Problem mit unserem Reisevermittler zu klären. Die Sache war nämlich ein wenig link, da auf der Website des Reisevermittlers mit Strandfotos geworben wurde, was dem Konsumenten zu verstehen gibt, dass der Strand des Hotels in Ordnung ist, denn der Normalfall ist ja, dass der Strand eines Hotels begehbar ist und nicht umgekehrt. Jedoch gab es keinen einzigen Hinweis, dass Letzteres der Fall war.

Unser Reisevermittler entpuppte sich als sehr kooperativ. In drei Tagen durften wir das Hotel wechseln – juhuuuuuuuuu, es wird doch noch alles gut. Wir versuchten in den 3 Tagen das Beste aus der Situation zu machen – wir chillten am Pool, blödelten ein wenig herum und ich schaffte es sogar ein ganzes Buch durchzulesen. Der Pool war wirklich herrlich und die Aussicht einfach traumhaft.

Wir mussten in den 3 Tagen oft schmunzeln, wenn neue Hotelgäste eintrafen – man sah ihnen allen dieses fette Fragezeichen an. Der erste Weg war immer Richtung Meer und danach konnte man immer wieder wütende Diskussionen über den Strand und die Steine mithören.

Der Fall Collini

nora buri resort

thai food

fun on the pool

ray ban

Als wir dann nochmals etwas genauer über Koh Samui recherchierten, stellte sich heraus, dass der Chaweng Beach zwar der schönste Teil der Insel ist, es aber einen kleinen Teil gibt, der aufgrund spitzer Steine unbegehbar ist. In diesem Teil befinden sich genau 3 Hotels. Eines davon ist das Nora Buri Resort in dem wir eben waren. Wirklich schade, denn das Hotel wäre perfekt, wäre da nur nicht dieser eine kleine Umstand.

Aber wie viele Zufälle müssen passieren, dass man sich genau dieses eine Hotel aussucht und das, obwohl ich im Vorhinein wirklich brav recherchiert habe. Anscheinend doch zu ungenau.

Wie unser Urlaub in Koh Samui weiterging, erfahrt ihr in Part 2.