Gewerbeanmeldung als Blogger

Gewerbeanmeldung als Blogger

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Als Bloggerneuling bzw. Neuling in der Selbständigkeit hat man mit sehr vielen neuen Dingen zu kämpfen, vor allem mit rechtlichen Fragen:  Gewerbeanmeldung – ab wann, wie, wo, welches Gewerbe, Anmeldung beim Finanzamt bzw. bei der Sozialversicherung, Abgabe einer Einkommenssteuererklärung, was ist überhaupt der Unterschied zwischen Einkommensteuererklärung und Arbeitnehmerveranlagung und wie ist das, wenn ich neben den Blogeinnahmen auch noch Einnahmen aus nichtselbständiger Tätigkeit beziehe? Diese Fragen sind am Anfang ganz normal. Und obwohl es sich zu Beginn wie ein Dschungel anfühlt, findet im Endeffekt jeder den Ausgang.

Da ich ja schon ein alter Bloggerhase bin und mir die Antworten auf diese Fragen in den letzten Jahren bereits erarbeitet habe, habe ich mir gedacht, ich schreibe mein erworbenes Wissen für euch Bloggerneulinge zusammen. Außerdem bekomme ich zu diesem Thema immer sehr viele Anfragen, die ich ab nun mit diesem Beitrag in wenigen Minuten beantworten kann. :)

Gewerbeanmeldung

Ab wann hat eine Gewerbeanmeldung zu erfolgen?

§ 1 Abs 2 Gewerbeordnung regelt Nachfolgendes: “Eine Tätigkeit wird gewerbsmäßig ausgeübt, wenn sie (i) selbständig, (ii) regelmäßig und (iii) in der Absicht betrieben wird, einen Ertrag oder sonstigen wirtschaftlichen Vorteil zu erzielen, (iv) gleichgültig für welche Zwecke dieser bestimmt ist; […]”

Eine Gewerbeanmeldung hat somit auch dann zu erfolgen, wenn lediglich nur eine Ertragserzielungsabsicht vorliegt. Sogar Gratisleistungen kann Ertragsabsicht unterstellt werden, wenn die gesamte Tätigkeit an sich auf Gewinn gerichtet ist. Das bedeutet: Sobald du deinen Blog ins World Wide Web, mit der Absicht einen Ertrag oder sonstigen wirtschaftlichen Vorteil zu erzielen, stellst, bedarf es einer Gewerbeanmeldung. Betreibst du deinen Blog ohne Ertragserzielungsabsicht, bedarf es wiederum keiner Anmeldung. Jedoch Achtung: Bei PR-Samples handelt es sich um einen “sonstigen wirtschaftlichen Vorteil”. Gewerbeanmeldung ebenfalls notwendig.

Reglementiertes oder freies Gewerbe?

Man unterscheidet zwischen reglementierten und freien Gewerben. Der Wesentliche Unterschied ist, dass für ein reglementiertes Gewerbe ein Befähigungsnachweis erbracht werden muss (= Nachweis aller für das Gewerbe erforderlichen fachlichen und kaufmännisch-rechtlichen Kenntnisse, wie zB Studium, Lehrabschlussprüfung usw). Die reglementierten Gewerbe sind in § 94 Gewerbeordnung geregelt (siehe hier). Wenn man sich die Liste genauer ansieht, wird man feststellen, dass Bloggertätigkeiten nicht unter diesen § subsumiert werden können. Sie fallen somit nicht unter die reglementierten Gewerbe, sondern unter die freien Gewerbe. Ein Befähigungsnachweis muss somit nicht erbracht werden. Berufsfotografen zB waren vor einigen Jahren noch in der Liste der reglementierten Gewerbe aufzufinden. Dies hat sich jedoch geändert. Somit benötigt man als Berufsfotograf heutzutage ebenfalls keinen Befähigungsnachweis (sprich: Keine spezielle Ausbildung, um diese Tätigkeit ausüben zu dürfen).

Welches Gewerbe genau?

Wir wissen nun, dass Bloggertätigkeiten nicht unter die Liste der reglementierten Gewerbe subsumiert werden können, sondern darunter ein freies Gewerbe zu verstehen ist. Aber welches nur? Denn die Liste der freien Gewerbe ist sehr lang (siehe hier). Ich zB habe, wie viele andere Bloggerkollegen, ein “Ankündigungsunternehmen” angemeldet. Andere Bloggerkollegen das freie Gewerbe “Werbeagentur”. Gemäß WKO ist beides richtig.

Wie und wo? 

Freie Gewerbe können online (siehe hier) angemeldet werden und sofort nach Anmeldung ausgeübt werden. Alle Infos zu den erforderlichen Unterlagen findest du hier.

Kosten?

Ich habe damals für die Gewerbeanmeldung EUR 72,80 bezahlt. Die Kosten haben sich soweit ersichtlich um ein paar EUR erhöht (siehe hier). Zusätzlich wird jährlich die Grundumlage iHv EUR 85,00 verrechnet (Berechtigung der Standortausübung).

Meldung Sozialversicherung

Neben der Gewerbeanmeldung muss auch die Meldung beim zuständigen Sozialversicherungsträger beachtet werden.

Ab wann?

Innerhalb eines Monates ab Beginn der gewerblichen Tätigkeit.

Wie, wo, Grenze?

Die zuständige Stelle ist die die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) oder die zuständige Gewerbebehörde. Eine Anmeldung kann auch online erfolgen. Siehe sämtliche Formulare hier.

Als Gewerbetreibender unterliegt man der Pflichtversicherung. Sind deine jährlichen Einkünfte nach Einnahmen/Ausgabenrechnung unter der Grenze von EUR 5.108,40 (Wert 2017), musst du unbedingt innerhalb eines Monates nach Gewerbeanmeldung den “Antrag auf Ausnahme von der Pflichtversicherung aufgrund geringer Einkünfte und Umsätze” einreichen, wenn du keine böse Rechnung erhalten möchtest (= Ausnahme von der Vollversicherungspflicht als Kleingewerbetreibender). Dieser kann online hier ausgefüllt werden. Dadurch befreist du dich von der Pensions- und Krankenversicherung. Der gesetzliche Unfallversicherungsschutz bei Arbeitsunfällen ist aber weiterhin aufrecht. Mit dieser Ausnahme ist der Beitrag pro Quartal (lediglich für die Unfallversicherung) deutlich geringer – ca. EUR 27,99. Bist du jedoch hauptberuflich Bloggerin und unter der Grenze von EUR 5.108,40, möchtest aber auch pensions- und krankenversichert sein, dann ist das übliche Formular auszufüllen (siehe hier). Der Beitragsbetrag pro Quartal ist dann deutlich höher. Überschreitest du die Grenze von EUR 5.108,40 muss dies mit folgendem Formular bei der SVA gemeldet werden.

Meldung Finanzamt

Die Meldung beim Finanzamt ist ebenfalls zu beachten.

Ab wann?

Innerhalb eines Monats ab Beginn der gewerblichen Tätigkeit.

Wie und wo?

Der Beginn der unternehmerischen Tätigkeit sowie der Standort des Unternehmens müssen beim Finanzamt bekannt gegeben werden. Eine kurze und formlose schriftliche Mitteilung ist ausreichend (siehe hier). Vom Finanzamt wird daraufhin ein Fragebogen übermittelt, der ausgefüllt zurückgeschickt werden muss.

Zuständige Stelle ist bei Einzelunternehmern das Wohnsitzfinanzamt.

Verfügst du über ein FinanzOnline, dann kann die Meldung auch per Mausklick online erfolgen. Unter der Funktion “Anträge/Erklärungswechsel” teilst du dem Finanzamt mit, dass du ab nun keine Lohnsteuererklärung (Arbeitnehmerveranlagung), sondern eine Einkommensteuererklärung einreichen wirst.

Nichtselbständige Arbeit und selbständige Arbeit gleichzeitig? Arbeitnehmerveranlagung VS Einkommensteuererklärung?

Du betreibst deinen Blog nebenbei und beziehst somit Einkommen aus selbständiger (Blog) sowie nichtselbständiger Tätigkeit (Hauptberuf)? Dann gilt für dich Folgendes: Du hast ab nun keine Lohnsteuererklärung (Arbeitnehmerveranlagung) beim Finanzamt einzureichen, sondern eine Einkommensteuererklärung. In dieser werden sämtliche Einnahmen (!!!), sowohl aus selbständiger als auch nichtselbständiger Tätigkeit, zusammengefasst.

Neue Selbständige?

Zu guter Letzt möchte ich auch noch kurz auf das Thema “Neue Selbständige” eingehen:

Was ist das?

Gemäß WKO sind darunter nachfolgende Personen zu verstehen:

  • Vortragende, Künstler, Sachverständige, Aufsichtsräte, Journalisten, Schriftsteller und Personen, die Gesundheitsberufe selbständig ausüben (Krankenpfleger, Hebammen, etc.),
  • freie Dienstnehmer; die sich wesentlicher eigener Betriebsmittel bedienen,
  • „Werkvertragsnehmer“ ohne Wirtschaftskammermitgliedschaft, also Personen, die nicht im Rahmen eines Dienstverhältnisses tätig sind, sondern sich zur Herstellung eines Werkes oder zur Herbeiführung eines Erfolges verpflichtet haben,
  • erwerbstätige Kommanditisten (auch) von (wirtschaftskammerzugehörigen) Kommanditgesellschaften (KG), sofern sie nicht schon aufgrund eines Arbeitsverhältnisses zur KG der Pflichtversicherung nach dem ASVG unterliegen,
  • Personen, die ohne die erforderliche Gewerbeberechtigung eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben (unbefugte Gewerbeausübung!),
  • persönlich haftende Gesellschafter von nicht wirtschaftskammerzugehörigen Personengesellschaften (OG, KG) und geschäftsführende GmbH-Gesellschafter, sofern sie aufgrund dieser Tätigkeit nicht bereits nach dem ASVG versichert sind (dies ist bis zu einer Beteiligung von weniger als 50 % denkbar).

 

Die oben genannten Personen fallen nicht unter die Gewerbeordnung und haben demnach auch kein Gewerbe anzumelden. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2008 der Begriff der “Neuen Selbständigen” geschaffen. In der Praxis ist man sich noch uneinig, ob man Blogger unter den Begriff der “Neuen Selbständigen” subsumieren kann. Manche Steuerberater bejahen diesen Punkt, andere wiederum sehen keine Anwendung. Mitarbeiter der WKO sind sich auch nicht einig, ob Blogger als Neue Selbständige anzusehen sind :). Der Vorteil eines Neuen Selbständigen ist, dass man keine Gewerbeanmeldung durchführen muss (es besteht dann aber auch keine Mitgliedschaft bei der WKO) und man erst ab der Grenze von EUR 5.108,40 unter die Pflichtsozialversicherung fällt. Als kleiner Blogger erspart man sich somit einige Euro im Jahr.

Ich weiß von manchen Bloggerkollegen, dass sie vom eigenen Steuerberater als Neue Selbständige eingestuft wurden. Da in der Praxis Uneinigkeit herrscht, werden wohl beide Wege in Ordnung gehen (Gewerbeanmeldung als Gewerbetreibender oder die Behandlung als Neuer Selbständiger). Andererseits wurde jedoch der Begriff der Neuen Selbständigen für Personen geschaffen, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Da man als Blogger unter das freie Gewerbe “Ankündigungsunternehmen” bzw. “Werbeagentur” subsumiert werden kann, ist es für mich ein Widerspruch, wenn man Blogger als Neue Selbständige behandelt. Aber hier sind wir wohl bei einem rechtlichen Punkt angelangt (wie so oft in der Juristerei), der weiß als auch grau sein kann. ;) Möchte man aber dennoch 100 % sicher gehen, ist eine Gewerbeanmeldung aus meiner Sicht ratsam. 

_____________________________

Ich hoffe, ich konnte den Ablauf halbwegs verständlich erklären. Bei weiteren Fragen könnt ihr euch gerne bei mir melden. 

25 comments

  • Christine

    3. August 2017 at 21:09

    Danke, danke, danke für diesen übersichtlichen Beitrag :-) Das ganze steht mir noch bevor und du hast gerade etwas Licht ins Dunkel gebracht!

    Reply

    • tinera

      4. August 2017 at 9:51

      bitte bitte sehr gerne :-). Ich weiß wie schwer es am Anfang sein kann. Drum dachte ich mir, wieso sollte ich mein Wissen nicht für andere zusammenschreiben, wenn es hilft :-).

      LG
      Tina

      Reply

  • Nelly

    4. August 2017 at 7:06

    Hi Tina,
    super zusammengefasst und sicher hilfreich für sehr viele! Wie lange bist du denn schon als Bloggerin selbstständig? In der Regel kommt nach allen “Ausnahmen” spätestens im 3. Jahr das böse Erwachen (weil es immer eine Ausnahme von der Ausnahme gibt :D hach hoch lebe Österreichs Unternehmerfeindlichkeit).
    Ich habe mit der SVA die Erfahrung gemacht, dass man im Zweifelsfall immer zahlen muss (anderes Gewerbe mit NULL Einkünften aus selbständiger Tätigkeit). Ich habe zwar ein bisschen etwas zurück bekommen, wurde aber dennoch zur Kasse gebeten – also die “böse Rechnung” bleibt kaum erspart.

    Reply

    • tinera

      4. August 2017 at 9:56

      Hi Nelly,

      oh ja, da hast du sowas von Recht: Österreich und die Unternehmer :-). Das passt nicht so zusammen. Ich beneide dich ja so um Amerika. Mein Freund und ich Würden am liebsten die Sachen packen und rüberziehen für ein paar Jahre. Aber der Schritt ist leider nicht so einfach. :-( Mal schauen was die Zukunft bringt. Bewundere deinen Mut. Ihr macht das richtig toll.

      Seit 2015. Und ich habe auch schon gelernt. Man muss immer auf eine weitere Ausnahme vorbereitet sein hahahaha :-)

      Übrigens: Habe letztens einer Freundin dein Profil gezeigt, weil sie mich nach neuen Bloggern gefragt hat und witzigerweise kennt sie dich über eine Ecke. Dragana Rasic heißt sie. Die Welt ist ein Dorf :-).

      LG
      Tina

      Reply

  • Benjamin

    4. August 2017 at 12:32

    Hallo Tina,
    super interessanter Post über ein echt kompliziertes Thema. ;)

    Reply

  • Claudia Braunstein

    8. August 2017 at 14:30

    Hallo Tina, auch wenn ich das für mich persönlich nicht benötige, so möchte ich dir sehr herzlich zu dieser perfekten Zusammenfassung gratulieren. Das ist ein Beitrag, den ich gerne bei Bedarf weitergebe. Liebe Grüße aus Salzburg, Claudia

    Reply

    • tinera

      8. August 2017 at 23:01

      Hallo Claudia,

      vielen lieben Dank ;) Ja sehr gerne, würde mich freuen.

      LG
      Tina

      Reply

  • Petra Kirschblüte

    9. August 2017 at 6:26

    Hallo Tina,
    danke für den sehr hilfreichen Post! Hilft bestimmt vielen Bloganfängern.
    Muss man dann als neuer Selbstständiger auch keine Unfallversicherung (die ca. 28,- im Quartal) zahlen?
    Als ich mein Gewerbe angemeldet habe, musste ich diese Erstanmeldung nicht zahlen, da es mein 1. Gewerbe war (Formular NeuFöG hieß es damals glaub ich).
    LG Petra

    Reply

  • Martin

    3. Juni 2018 at 18:08

    Danke du hast mir gerade wirklich sehr weitergeholfen ;)

    Reply

    • tinera

      6. Juni 2018 at 15:51

      sehr gerne :-) LG, Tina

      Reply

  • Jessica Müller

    17. August 2018 at 9:44

    Ah, dieser ganze Steuerwirrwarr, ich werde noch wahnsinnig. Ich stehe selbst gerade vor dem Problem einen Blog offiziell zu gründen. In Vorarlberg hat absolut kein Steuerberater irgendeine Ahnung von der Materie und man wird sowieso nur belächelt. Mit einem Blog, der auf Instagram gerade einmal 200 Follower hat, kann man ja scheinbar kein großes Geld machen. Wie mich das wütend macht! Nach deinem Beitrag kam mir der Gedanke, es einfach selbst anzumelden, scheinbar kann das ja klappen.

    Wenn ich nebenbei 40 Stunden nichtselbständig arbeite, zählen diese Einnahmen denn dann auch zu dieser 5.000 EUR-Grenze? Oder wirklich nur die selbständige?

    Du bist doch sicher mittlerweile pflichtversichert. Was sind das im Jahr denn für Kosten?

    Durch Einkäufe für meinen Job (Laptop, Bildbearbeitungsprogramme etc.) würde ja Buchhaltung anfallen, hast du hier vielleicht einen Tipp, wo man das am besten selbst machen kann?

    Für den Beitrag danke ich dir auf jeden Fall, das brachte etwas Licht ins Dunkle, aber das Ende des Tunnels ist leider noch nicht in Sicht! waaah.

    Reply

    • tinera

      17. August 2018 at 11:13

      Hallo liebe Jessica,

      ich kann deinen Frust verstehen. Mir ging es am Anfang sehr ähnlich.

      Die 5.000-Grenze gilt wirklich nur für die selbständigen Einnahmen. Die Kosten sind bei Pflichtversicherung je nach Versicherung unterschiedlich und können ca um die 3000 – 5000 EUR betragen.

      Genau, das Gewerbe kannst du online von Zuhause aus anmelden. Bist du mit deinen Einnahmen nach Abzug der Ausgaben über der Grenze von EUR 790 (Kann sein dass sie mittlerweile etwas höher ist) dann musst du eine Einkommenssteuererklräung abgeben. In dieser nimmst du die Einnahmen aus deinem normalen Nichtselbständigen Job rein. Als auch die Einnahmen vom Blog. Dort kannst du dann die Ausgaben (Laptop etc) reinnehmen. Aber ein guter Steuerberater sollte eine derartige Einkommenssteuererklärung erstellen können. Ist ziemlich kompliziert. Man kann sie online über Finanzonline einreichen aber es sind soooo viele Ziffern. Ich würde hier wirklich zu einem Steuerberater gehen, wenn es soweit ist. Sobald du eine Einkommensteuererklärung abgibst, ist eine Lohnsteuer nicht mehr möglich, sondern die Einkünfte aus Nichtselbständiger sind ab dann in der Einkommenssteuererklärung drin. Nur damit du das mal gehört hast. Zu Beginn war ich deshalb auch verwirrt. Ich würde mir wirklich für die Einkommenssteuererklärung einen Steuerberater suchen. Das müsste jeder Steuerberater können.

      LG
      Tina

      Reply

  • Gordon

    29. August 2018 at 11:23

    Hallo zusammen, ich habe mich auch vor kurzem selbstständig gemacht. Mir hat dieses kostenlose Taschenbuch für Gründer https://bit.ly/2BX8FPR enorm weitergeholfen. Vielleicht hilft es Euch ja auch.

    Viel erfolgt und viele Grüße
    Gordon

    Reply

  • Valentin

    27. September 2018 at 17:46

    Hi Tina,

    was hast du als Gewerbewortlaut gewählt?

    Liebe Grüße
    Valentin

    Reply

    • tinera

      1. Oktober 2018 at 15:37

      Hallo Valentin,
      ein Ankündigungsunternehmen.

      LG
      Tina

      Reply

  • Valentin Ptok

    24. Oktober 2018 at 18:41

    Hi,
    danke für den tollen Bericht. Jedoch möchte ich fragen, was du beim Finanzamt als Wirtschaftsjahr für die Gewinnermittlung angibst? Das aktuelle vom 1. Januar weg oder von der Gewerbeanmeldung weg?

    Danke im Voraus.
    Valentin

    Reply

    • tinera

      29. Oktober 2018 at 11:48

      Hallo Valentin, bei mir ist es das Kalenderjahr. Soweit ich das noch im Hinterkopf habe: Sobald ich die damalige Einkommensteuergrenze überschritten hatte (ich glaube das waren 760 nach Abzug von Ausgaben), war das gesamte Jahr (auch die vergangenen Monate rückwirkend) steuerpflichtig.

      LG
      Tina

      Reply

  • Chiara

    9. November 2018 at 0:01

    Hallo! Und zwar hab ich eine Frage, ich hab keinen blog sondern es geht einfach nur um Instagram – mir wurde trotzdem geraten ein Ankündigungsunternehmen zugründen dies habe ich auch gemacht! Somit zahle ich ca 200€ pro Jahr ich glaube an die wko, richtig? Weißt du wie das auf Instgram ist bzgl Werbung markieren & jetzt auch wegen dem datenschutzgesetz bzgl nach einem Gewinnspiel den Gewinnern öffentlich zu benennen? Und eine frag habe ich noch bzgl dem Impressum auf Instgram in den Highlights, muss da die Adresse stehen oder kann auch auf Anfrage stehe, möchte sehr ungern unsere Adresse anschreiben! Leider kenne sich niemand aus :(

    Liebe Grüße Chiara

    Reply

    • tinera

      26. November 2018 at 14:16

      Hallo liebe Chiara,

      entschuldige bitte meine späte Antwort. Betreibst du nur einen Instagram-Account benötigst du ebenfalls ein Gewerbe. Ich würde hier auch ein Ankündigungsunternehmen anmelden. Werbung auf Instagram muss ebenfalls als “Werbung” “Anzeige” oder “entgeltliche Einschaltung” gekennzeichnet werden. Und ja, sobald man Instagram oder einen Blog gewerblich nutzt, muss die Adresse im Impressum angeführt werden. Was Datenschutz betrifft – hier kenne ich mich leider nicht aus.
      LG, Tina

      Reply

  • Sabine

    28. Dezember 2018 at 21:53

    Hallo,
    Erstmal danke für deine ausführliche Erklärung.
    Ich bin seit einem Jahr auf Facebook und Instagram unterwegs mit meinem eigenen Blog. Bei mir geht’s um Ausflugsziele die ich besuche selbst bezahle und dann beurteile.
    Ich habe keinerlei Einnahmen durch den Blog (nur Ausgaben 🤨😂), allerdings bekomme ich von Ausflugszielen Gutscheine für den Eintritt z.b, die ich dann verlose.
    Ich überlege seit kurzem das ich das schon anmelden sollte und Frage mich was die kosten betrifft wenn ich (noch) nicht Mal was dafür bekomme.

    Vielleicht könntest du mir hier unbekannter Weise zur Seite stehen?!

    LG Sabine

    Reply

    • tinera

      29. Januar 2019 at 18:26

      Hallo Sabine,

      hierzu habe ich bereits mal mit einigen Anwälten gesprochen. Gutscheine, PR-Samples werden eigentlich auch als ein Geldwert angesehen und somit als Einnahme. Doch manchmal dennoch schwer zu behandeln, da man PR-Samples von Unternehmen ja auch oft unaufgefordert zugeschickt bekommt. Eine Einkommenssteuererklärung musst du aber erst einreichen, wenn nach Abzug deiner Ausgaben ein Gewinn von 720 überbleibt (neben lohnsteuerpflichtigen Einkünften). Ich nehme an, das ist bei dir nicht der Fall. Ob du ein Gewerbe anmelden musst, hängt davon ab, welche Meinung tatsächlich richtig ist (neue Selbständige VS Gewerbe Ankündigungsunternehmen). Meldest du tatsächlich ein Gewerbe an, dann hast du ca 25 EUR Kosten im Quartal (Unfallversicherung) und die jährliche Grundumlage 85 Euro. Ich kenne viele Kollegen, die hautberuflich bloggen und kein Gewerbe angemeldet haben, weil der Steuerberater der Meinung ist, dass sie Neue Selbständige sind.

      LG
      Tina

      Reply

  • Beate

    14. März 2019 at 15:34

    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Weißt du wie das ist wenn man keinen Blog hat sondern nur auf instagram ab und zu werbung macht? Ist das dann auch schon ein Gewerbe bei ein paar pr-samples?

    Danke und liebe Grüße aus Wien

    Reply

    • tinera

      18. März 2019 at 19:37

      Hallo Beate, es ist egal, ob man die Werbung auf einer Website oder auf Social Media veröffentlicht. PR-Samples sind entgeltliche Leistungen und müssten streng genommen auch versteuert werden.

      LG
      Tina

      Reply

  • Pingback: Schreib nicht "Werbung", wenn es keine ist! - made with Blümchen

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