Veliebt in meinen SLOW JUICER.

Veliebt in meinen SLOW JUICER.

Kenwood hat mich mit einem Slow Juicer beschenkt. Meine Freude habe ich mit Luftsprüngen und einem fetten Lächeln demonstriert ...
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In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch meinen Slow Juicer vorstellen. Zudem zusammenfassen, was der Unterschied zwischen Slow Juicer, Mixer und Zentrifugenentsafter ist. Der wichtigste Unterschied liegt nämlich im Erhalt der vielen Vitamine und Nährstoffe. Außerdem habe ich ein leckeres Rezept für euch. Los geht`s …

Die Vorgeschichte

“Dürfen wir dir einen Kenwood Slow Juicer zuschicken?”. “Whaaaaaaaaaat!!!” und “Oh hell YES!”, waren meine Gedanken nachdem ich diese Zeilen gelesen hatte. Das Witzige an der G’schicht: Ich hatte mir einige Tage zuvor bereits etliche Rezensionen über Slow Juicer durchgelesen. Ich war sogar bereits beim Media Markt, um sie live unter die Lupe zu nehmen. Ich wollte ihn UNBEDINGT. Einen guten Slow Juicer. Außerdem hatte ich bereits viel über die Unterschiede zwischen Mixer, Zentrifugenentsafter und Slow Juicer gelesen. Slow Juicer sind zwar schweineteuer, aber der Preis zahlt sich auf jeden Fall aus, wenn man vitamin- & nährstoffreiche Säfte und ein Gerät haben möchte, das einem lange erhalten bleibt.

Kenwood kann wohl Gedanken lesen. Oder womöglich haben sie sich meine Selleriestory für Arme angesehen. :) Dort habe ich nämlich meinen Selleriesaft im Mixer zubereitet und anschließend die Fasern mittels Sieb entfernt. Nicht gerade die professionellste Variante. Kenwood dachte sich wohl: “De Oame! Lasst uns ihr einen Slow Juicer schicken!”. :)

Zentrifugenentsafter

Beim Zentrifugenentsafter wird das Obst & Gemüse mit einer Edelstahlreibe zerkleinert. Dabei entsteht eine Geschwindigkeit bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute. Die entstehende Zentrifugalkraft sorgt dafür, dass der Saft aus den Obst- und Gemüsestücken „geschleudert“ wird. Durch die hohe Geschwindigkeit können große Mengen an Obst & Gemüse schnell entsaftet werden. Zentrifugenentsafter werden deshalb besonders häufig in der Gastronomie eingesetzt. Durch die hohe Geschwindigkeit entsteht Reibungswärme. Nährstoffe und Vitamine sind sehr hitzeempfindlich, weshalb dem Saft durch die Erwärmung wichtige Vitamine und Nährstoffe entzogen werden.

Durch die Zentrifugalkraft gelangt außerdem sehr viel Sauerstoff in den Saft. Dadurch setzt ein schneller Oxidationsprozess ein, der für den schnellen Verfall des Saftes verantwortlich ist. Er wird braun und die wichtigen Antioxidation gehen dabei verloren.

 

Slow Juicer

Slow Juicer, auch als Saftpresse oder Kaltentsafter bezeichnet, arbeiten langsam und schonend. Das Obst und Gemüse wird durch eine Schnecke zerkleinert und im Anschluss durch eine Sieb gepresst. Die Geschwindigkeit eines guten Slow Juicers  liegt meist zwischen 40 und 80 Umdrehungen pro Minute. Durch die sehr langsame Drehbewegung der Schnecke kann der Saft langsam und schonend ausgepresst werden. Es entstehen kaum Hitze und Oxidation, so dass wertvolle Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben. Dadurch, dass es zu keiner Oxidation kommt, können die Säfte somit länger aufbewahrt werden (keine braune Verfärbung).

 

Mixer

Ein Mixer arbeitet mit bis zu 35.000 Umdrehungen pro Minute. Bei der Verarbeitung von Obst & Gemüse wird zudem viel Luft gewirbelt und durchgepustet. Ein Großteil der Vitamine oxidiert bzw. wird durch die Erwärmung abgetötet. Durch das direkte Schlucken des Smoothies fehlt der erste Verdauungsschritt, der schon im Mund mittels Enzymen stattfindet. Bei Säften ist dieser nicht nötig, da keine Fasern enthalten sind und die Vitamine aufgeschlossen vorliegen. Dadurch kann der Smoothie nicht so gut verdaut werden und fermentiert. Es entstehen Gase im Bauch.

Im Gegensatz zu Säften enthalten Smoothies jedoch mehr Ballaststoffe, die die Aufnahme von Zucker im Körper sanfter regeln und somit den Blutzuckerspiegel nicht so stark ansteigen lassen. Diabetiker müssen daher auf die richtige Zusammensetzung der Säfte achten. In diesem Fall sollte man besser zu Gemüsesäften greifen.

Man kann also sagen: Durch den hohen Anteil an Ballaststoffen sättigen Smoothies stärker und können als Ersatz für eine Mahlzeit eingesetzt werden. Säfte sind dafür besser verdaulich und vitaminreicher, haben jedoch weniger Ballaststoffe und können daher zu einer Mahlzeit konsumiert werden.

 

Mein Slow Juicer von Kenwood

Ich bin superhappy mit meinem Slow Juicer von Kenwood. Einen Vergleich zu anderen Slow Juicern habe ich leider nicht, aber zu meinem Mixer und ich muss sagen, die Säfte vom Slow Juicer schmecken anders: Keine Fasern, sehr fruchtig und noch erfrischender. Durch die fehlenden Fasern, liegt der Saft nicht so schwer im Magen. Perfekt für meinen Selleriesaft und Kurkuma Shot. Beides liebe ich heiß!

Rezept: Kurkuma Shot

Zutaten für 500 ml

4 Orangen | 1 Zitrone | 1 kleine Ingwerwurzel | TL Kurkumapilver | 1 Prise Cayennepfeffer

 

Zubereitung

  • Orangen, Zitrone und Ingwer schälen;
  • Zutaten in den Slow Juicer geben;
  • Abschließend Saft mit 1 TL Kurkumapulver und 1 Prise Cayennepfeffer verfeinern.

One comment

  • Lena

    14. August 2019 at 17:21

    Da bekommt man sofort Lust sich in ein Saft-Abenteuer zu stürzen und wilde Kreationen zu zaubern 😍

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